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Mittwoch, 10. Juni 2015


 

 

 

 

AUFGEMÖBELT - NÄHMASCHINENTISCH

Wir haben vor Jahren diesen Nähmaschinentisch am Flohmarkt ergattert. Die zugehörige Nähmaschine mussten wir entsorgen.
Ohne die Maschine wird aber leider nicht automatisch ein Tisch aus dem Gestell. Ein passender Einsatz muss her.

Mittwoch, 29. April 2015

 

 

 

AUFGEMÖBELT 


Auch das bringt ein Umzug mit sich: Möbel die nicht weg sollen aber auch nicht besonders hüsch sind. Was tun? Hübsch mache!. 
Nur lackieren kann ja jeder - dachte ich mir. Deshalb habe ich mich zum ersten Mal an einen Anstrich mit (selbstgemachter) "Kreidefarbe" gewagt...
Warum Kreidefarbe und warum selber machen?

Kreidefarbe gibt der Oberfläche deiner Möbel eine samtige, matte Oberfläche, die mit gewöhnlicher seidenmatter Acrylfarbe allein nicht entsteht. Für den Shabby-Chic-Look ist diese Farbe übrigens die erste Wahl.

Kaufen geht ja immer, aber ich habe Kreidefarbe bisher nur im Internet gefunden. Die bekannteste Kreidefarbe gibt es von Annie Sloan. Es gibt unheimlich schöne Farben von dieser Marke, aber ich finde sie auch unglaublich teuer. 100ml kosten ca. 10€ (je nach Versandkosten). Für mein Regalprojekt habe ich ca 600ml Farbe verbraucht - das hätte ich doch sehr teuer gefunden, für ein Regal vom Sperrmüll. Deshalb habe ich aus Acryllack, Gips und Wasser meine eigene Farbe gemischt. Vom Ergebnis bin ich begeistert!
Du brauchst Acryllack in der Farbe deiner Wahl (Acryllack ist wasserverdünnbar im Gegensatz zu Lack auf Kunstharzbasis!), Gips aus dem Baumarkt und etwas Wasser. 

Das Mischungsverhältnis ist 3 Teile Farbe und 1 Teil Gips. Rühre den Gips zuerst mit etwas Wasser an und mische ihn erst danach in die Farbe. 
Du erhälst eine cremige Konsistenz. Mit Zugabe von mehr Wasser kannst du die Farbe dünnflüssiger machen, wenn du möchtest. Nach dem Anrühren habe ich die Farbe in ein Schraubglas umgefüllt. Da du mehrere Anstriche benötigst (und nicht alle Seiten gleichzeitig gestrichen werden können) kannst du damit deine Farbe vor dem Austrocknen schützen. Der Gips sorgt ansonsten dafür, dass deine Farbe an der Luft ganz schnell eintrocknet und nicht mehr verwendbar ist! Ich habe aus diesem Grund auch immer nur wenig Farbe angerührt und das dann insgesammt dreimal wiederholt. 
Zunächst zeige ich dir unser "Schätzchen": ein altes Büromöbel ohne Schiebetüren mit vielen Macken, Rissen und Wasserflecken. Eine Frischekur ist offensichtlich dringend erforderlich!

Bevor gestrichen werden kann, müssen die Oberflächen und Regalböden vorbereitet werden. Alle zu streichenden Flächen werden abgeschliffen. Ich verwende für solche Arbeiten gerne den Schwingschleifer. Das geht schneller ist aber laut und macht viel Staub. Wenn du draußen arbeiten kannst ist das ideal. Mit Schleifpapier geht es aber auch, vor allem wenn dein Möbel in einem relativ guten Zustand ist. Angeblich musst du für eine Behandlung mit Kalkfarbe dein Möbel nicht schleifen - ich habe das aer (noch) nicht ausprobiert. Da ich auch keinen Shabby-Chic-Look erzeugen wollte (also nach dem Anstrich an ausgewählten Stellen wieder Farbe abschleifen) soll die Oberfläche glatt und sauber sein! Dann geht es ans Streichen. Die Farbe muss sehr schnell aufgetragen werden, weil sie schnell trocknet. Die trockene Oberfläche ist jetzt rauh und körnig. Für eine Möbeloberfläche viel zu rauh. 
Deshalb muss mit einem feinen Schleifpapier zwischen geschliffen werden. Da so aber wieder Farbe abgetragen wird, ist eine zweiter Anstrich notwendig. Zum Schluss mit einem extra feinen Schleifpapier schleifen. 

Die die Rückseite des Regals habe ich nur einmal gestrichen und geschliffen. Sie besteht aus dünner Spanplatte und ich befürchte die Oberfläche wird nicht schön.  Deshalb habe ich sie mit schönem, strukturierten Geschenkpapier in  Serviettentechnik beklebt. 
Bleibende Falten sind gewollt ;-)

Alle gestrichenen Oberflächen werden zum Schluss mit Holzwachs gewachst. Das schützt die Oberfläche und machst sie schön glatt. Bitte die Angaben des Herstellers beachten!

Hier der Vorher- Nachher Vergleich:
Schade dass du nicht darüber streichen kannst - das fühlt sich richtig gut an! 
Die erste Deko ist auch schon eingezogen!

Unbedingt nachmachen! Das ist sicher nicht mein letztes aufgemöbeltes Möbelstück!


Freitag, 24. April 2015

UNSER BALKON WIRD SCHÖN

Unser Balkon ist keine Schönheit. Er ist auch nicht wirklich nutzbar: klein, schmal und zur Straße raus! Aber ist das ein Grund ihn total zu ignorieren? Ich fand nicht und habe mich um ihn gekümmert. 

Das habe ich vor gefunden...
Moos, Müll, Gerümpel und der Lack war auch mehr als ab. Das musste fast alles erst mal weg! Dann sauber machen und Mooss abkrazen. Da Letzteres nicht sehr erfolgreich war und der Boden immer noch schrecklich oll aussah, habe ich mich kurzerhand entschieden einen Rasenteppich für draußen zu verlegen. Mal sehen ob das auf Dauer eine gute Idee war! 
Das Geländer habe ich kurz mit Stahlwolle abgeschliffen, um die losen Farbreste zu entfernen und dann mit einem Rostschutzlack in schwarz zweimal gestrichen.

Leider ist der Balkon so klein und die Straße darunter sooo laut, daß wir auf einen Sitzplatz verzichten müssen. Selbst an Sonntagen ist das keine echte Freude. Ein Sichtschutz erübrigt sich also auch!
Deshalb stellen wir nur ein Paar schöne Pflanzen und Kräuter raus. 
Auf die ersten eigenen Erdbeeren muss ich noch warten, aber die Clematis blüht schon!
 Viel Spaß beim Gärtnern!

Mittwoch, 8. April 2015

DAS CHAOS HAT EIN ENDE/ DER FLUR

In unserer Wohnung gab es einen kleinen, engen, häßlichen Flur. Er passt(e) so gar nicht zu den sonst hohen Decken der Wohnung. Eine Renovierungssünde von anno dazumal.Umso wichtiger auch hier etwas Freundlichkeit einziehen zu lassen. Doch vorher musste richtig viel raus!
Ein alter Schrank mit häßlichen dunkelbraunen Lamellentüren versteckte zwar die Gas-Therme, war aber viel zu monströs für den engen Durchgang. Ganz abgesehen davon, dass er furchtbar häßlich war. Das war wie eine Befreiung! Nicht nur von gefühlten -zig Kilos Staub!
Die gelben Wände (ja es gibt Leute die glauben gelbe Wände machen gleich ein freundliches Raumgefühl - Sommer in der Toskana oder so...) wurden weiß gestrichen und die fehlenden Teile des PVC- Bodens ergänzt. Helle Möbel (hier u.a. BILLY v.IKEA) bieten jetzt mehr Stauraum und erdrücken den kleinen Raum nicht. Auch für meinen alten Schuhschrank (links) ist genügend Platz! Deshalb wurde der auch gleich noch aufgemöbelt! 

Alles im nächsten Post!

Mittwoch, 1. April 2015

 

LONG TIME NO SEE

So mancher Umzug dauert länger als Frau denkt! Meiner war so einer. Ich bin ja nicht nur um- sondern viel mehr eingezogen! Und wer schon mal bei seinem Partner dauerhaft eingefallen ist weiß, das ist nicht immer nur eitel Sonnenschein. So mancher Kampf zwischen Geschmack und Gewohnheit wurde durchgefochten und manchmal hat sich auch der Geschmack durchgesetzt...

Jetzt bin ich aber angekommen und nehme dich mit die letzten drei Monate mit mir Revue passieren zu lassen. Und die ein oder andere Idee ist sicher auch dabei!

Bis dahin gab es richtig viel zu tun. Mein Lebensgefährte wohnt zwar schon drei Jahre in dieser Wohnung, aber gewisse Verbesserungen der Wohnqualität und hier und da eine Erweiterung des Stauraums waren durchaus angebracht. 

Hier ein kleiner Einblick in unsere Welt!

 Vorher

Was war das Problem?
  • Zu viele Sachen und zu wenig Platz!
  • Wohin mit dem Puzzeug?
  • Sooo schön ist die Waschmaschine nicht... 
  • Keine Abstellflächen am Waschbecken!
  • Bad = Wohlfühloase? Eher nicht!!!


Nachher
Schuhschrank (IKEA) für Waschpulver oder Toilettenpapier o.ä.; Wäschetrommeltisch (DIY); Bambusleiter  (wiederverwendet)
Bambusmöbel (wiederverwendet; LIDL); Waschtisch (DIY; Küchenmöbel METOD, IKEA); Aufsatzwaschbecken, Baumarkt); Duschregal (Wandkorb BYGEL, IKEA aus der Küchenabteilung)
Sichtschutz, Schiebegardine (angepasst und DIY; Anno Sanela, IKEA)
Hier im Detail:
Der Waschtisch sollte vor allem die Waschmaschine abdecken und viel versteckten Stauraum bieten. Deshalb haben wir erst einmal  das alte Waschbecken abgenommen. Als Unterbau dienen zwei METOD Küchenunterschränke mit 60cm Höhe, damit die Waschmaschine drunter passt (IKEA, je Schrank ca.46€). Eine Küchenarbeitsplatte vervollständigt den Waschtisch (2m = 25€). Die offenen Kanten wurden später noch mit einem passenden Kantenumleimer verschönert und geschützt.

Wir haben ein Aufsatzwaschbecken aus dem Baumarkt gewählt. Das hat uns ohne Wasserhahn ca.30€ gekostet. Achtung! Wer eher klein ist sollte das beachten. Dann ist diese Variante zu hoch. Niedrigere Unterschränke oder ein versenkbares Waschbecken sind dann die bessere Wahl.
Links und rechts wurden zwei Küchenoberschränke (Höhe 100cm) montiert (auf die Arbeitsplatte geschraubt). Die Türen sind dagegen nur 80cm hoch. So ergibt sich unten ein frei zugängliches Fach.  
 
Vorteil der Dunklen Korpusse: Du brauchst keine seitlichen Abdeckplatten. Die Tingsryd Holzeffekt schwarz passen perfekt zu den Korpusse in Holzeffekt schwarz. Achtung: schwarze Korpusse sind in der Regel nicht auf Lager und müssen bestellt werden!
Weil die Waschmaschine auf Dauer kein schöner Anblick ist ebenso Putz- und Abfalleimer. Mit einem angepassten Schiebevorhang ist alles ganz fix versteckt. Dafür habe ich Reste verwertet. Schienensystem und Laufleisten hatte ich ebenfalls noch. 
Da die Schiebegardienen viel zu hell waren habe ich sie kurzerhand schwarz gestrichen. Da es sich um ein textiles Gewebe handelt, unbedingt den Untergrund auf dem gestrichen wird mit Folie abdecken. Die Farbe schlägt durch! Die Rückseite habe ich nicht gestrichen. Das Schienensystem ist in unserem Fall dreiläufig. Das ist natürlich nicht notwendig, bei zwei Gardinen! Stört aber auch nicht! 

Das war die erste erfolgreich abgeschlossene Baustelle. Ich bin sehr zufrieden. Und teuer war es auch nicht! Das finde ich immer Klasse. 
Nächstes Projekt: Der Flur!

Bis bald